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Ausbildung zum BSI BCM-Praktiker (DGI®)

Erwerben Sie die spezifische Sachkunde eines BSI BCM-Praktikers (Business Continuity) für die Initiierung, Planung und Etablierung eines Business Continuity Managementsystems (BCMS) gemäß BSI-Standard 200-4

Die wesentlichen rechtlichen und vertraglichen Anforderungen an die Etablierung eines Notfall- bzw. Business Continuity Management (BCM) sind in vielen Organisationen bekannt und werden in weiten Teilen befürwortet, denn ein BCM erfüllt nicht nur Gesetze oder Verträge, sondern dient vielmehr der Resilienz der eigenen Organisation in Bezug auf potenziell kritische Situationen.

Die meisten Organisationen sind sich demnach der Erforderlichkeit eines BCM bewusst und erkennen zudem selbstständig eine mangelhafte Widerstandsfähigkeit in Bezug auf spezifische Gefährdungslagen, die negative Auswirkungen für die ordnungsgemäße und vereinbarte Geschäftstätigkeit nach sich ziehen können.

In der Praxis ergeben sich jedoch häufig Unklarheiten und Verständnisprobleme, insbesondere bei konkreten Fragestellungen und Methodenkompetenzen, die für die Umsetzung eines BCM erforderlich sind.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich umfassend mit diesen Unklarheiten und Verständnisproblemen befasst und den BSI-Standard 200-4 veröffentlicht. Dieser beschreibt ein deutschsprachiges Best-Practice für die anschauliche Vermittlung von Fachbegriffen der Business Continuity sowie für eine prozessgesteuerte Methodenkompetenz zur Initiierung, Etablierung und zum Betrieb eines Business Continuity Managementsystems (BCMS), welches kompatibel zur ISO 22301 ist.

Für die Vermittlung der Fachbegriffe und Methoden gemäß dem BSI-Standard 200-4 hat das BSI separate Regeln in einem Curriculum festgelegt, um standardisierte Schulungsformate wie unsere Ausbildung zum BSI BCM-Praktiker zu erzeugen.

Unsere Ausbildung zum BSI BCM-Praktiker (DGI®) erfüllt das Curriculum sowie die Qualifizierungsanforderungen des BSI.

Die Haupttätigkeit eines Business Continuity Management Praktikers (BCM-Praktiker) besteht darin, die Fachbegriffe und Methoden gemäß dem BSI-Standard 200-4 anzuwenden und auf die Bedürfnisse der Organisation zuzuschneiden.

Im Rahmen unserer Ausbildung lernen Sie demnach gemäß den Methoden des BSI-Standard 200-4 den BCM-Prozess, das Stufenmodell für die Einführung und den Betrieb eines BCMS sowie den Aufbau und die Spezifikationen der Allgemeinen und der Besonderen Aufbau Organisation (AAO und BAO) kennen.

Darüber hinaus vermitteln wir die Anforderungen und die Kriterien für die Befähigung der BAO und thematisieren deren Aufgaben. Weiterhin vermitteln wir die Vorgehensweise für die Kommunikation zwischen der Organisation, dem Stab, den Notfallbewältigungsteams und den sonstigen Stakeholdern im Notfall bzw. bei einer Krisensituation.

Für die Bestimmung der (Zeit-) Kritikalität von Geschäftsprozessen erläutern wir die Durchführung einer Business Impact Analyse (BIA) sowie deren Verknüpfung zur Risikoanalyse und leiten daraus die BC-Strategien für den Wiederanlauf der relevanten Systeme und die Wiederherstellung der Geschäftsprozesse ab.

Nicht zuletzt vermitteln wir die Struktur für die Dokumentation von Business Continuity Plänen und zeigen die im BSI-Standard 200-4 dargelegten Übungen und Testverfahren auf.

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